"Die Zeit für eine demokratische Bank, eine alternative Bank ist reif: zu lange schon vermissen Soziale Unternehmen und Social Entrepreneurs Banken und Finanzdienstleister, die ihre spezifischen Bedürfnisse und Anliegen verstehen und ernstnehmen und für die Gemeinnützigkeit und Gemeinwohlorientierung keine Fremdwörter sind. Wir müssen und dürfen den nächsten Crash nicht abwarten: Handeln wir jetzt - für eine Demokratisierung des Banken- und Finanzwesens, für regional wirtschaftende, ökologische nachhaltige und soziale UnternehmerInnen, für eine Bank, die ein gutes Leben für alle mit-ermöglicht."
Judith Pühringer, Geschäftsführerin bdv austria, Bundesdachverband für Soziale Unternehmen
"Heute ist Geld ein Mittel der Macht über andere, das trennt und schafft Instabilität. Morgen sollte Geld ein Mittel der gemeinsamen Gestaltungsmacht im Zeichen der Menschlichkeit, der gegenseitigen Hilfe und Solidarität werden. Die Demokratische Bank wird ein Sinn-Magnet."
Christian Felber, Buchautor, Universitätslektor, Wien
Ich sehe in der Gründung der Demokratischen Bank ein wichtiges zivilgesellschaftliches Projekt, bei dem es darum geht, eine Alternative Wirklichkeit werden zu lassen. Mein Engagement fokussiert sich auf die Prozessbegleitung der Gründungsphase. Indem wir auf eine gute Prozessqualität achten (u.a. Entscheidungsqualität, Beziehungsqualität, Kooperationskultur), praktizieren wir bereits von Beginn an jene Werte, die wir uns für die Demokratische Bank wünschen.
Rita Trattnigg, Politikwissenschafterin, Wien
Als Unternehmerin stelle ich den MENSCH im Unternehmen in den Mittelpunkt. Das Real- und sozialwirtschaftliche Engagement wird bei uns auch gelebt und deshalb bin ich sehr froh und überzeugt, dass die Zeit für neue Energien im Umgang mit Geld und Finanzen beginnt. Die Demokratische Bank zeichnet genau diese Dinge aus.
Ingun Kluppenegger, Geschäftsführerin klufamily Marktforschung
"Geld ist für die Wirtschaft und die BürgerInnen eines Landes das, was das Blut für den Organismus eines Menschen ist. Die wichtigste Eigenschaft des Blutes/Geldes ist dabei, dass es fließt und alle mit dem Lebensnotwendigen versorgt. Darin sehe ich eine der Hauptaufgaben einer Demokratischen Bank und deshalb unterstütze ich dieses Projekt aus ganzem Herzen."
Dr. Leopold Spindelberger, prakt. Arzt, Arzt für Arbeits-, Umwelt- u. Ernährungsmedizin
"Die Demokratische Bank verkörpert für mich das, was für mich als Kind durch meine Großmutter eine Vision war!"
Mahasti Kaweh, Mediatorin, Systemische Coach, Lebens- und Sozialberaterin
"Eine grandiose Idee, die ich als ehemaliger Vorstandvorsitzender einer großen Genossenschaftsbank (5 Milliarden Bilanzsumme) mit Begeisterung unterstütze. Dies könnte nämlich der Startschuss für eine Re-Demokratisierung des Bank- und Finanzwesens sein und damit - ganz nüchtern betrachtet - die Gesellschaft vor dem nächsten, noch gewaltigeren Crash der Finanz- und Realwirtschaft bewahren."
Günter Grzega, Vorstandsvorsitzender des "Institut für Gemeinwohlorientierte Politikberatung, Bonn", Vorstandsvorsitzender a. D. der Sparda-Bank München eG
Hier entsteht die
Demokratische Bank
Geld und Kredit als öffentliches Gut
Engagierte Menschen aus ganz Österreich wollen eine alternative Bank aufbauen. Grundlage dafür ist das von Attac Österreich ausgearbeitete Modell der "Demokratischen Bank" - hier als PDF-Download.
In der Zwischenzeit wurde der Verein zur Förderung und Gründung einer Demokratischen Bank offiziell gegründet. Die Vereinsstatuten finden Sie hier als PDF-Download, hier können Sie den Vereinsvorstand einsehen (PDF).
Informationsmaterial
Das im September 2010 entwickelte 10-Punkte-Papier der Vision wurde im Jänner 2011 vom Plenum finalisiert und gemeinsam beschlossen. Hier finden Sie es als PDF-Download.
Im Herbst 2011 erarbeitete ein Team von Aktiven des Projekts Demokratische Bank eine umfangreiche Bank-Strategie. Das Papier enthält vor allem Informationen zu jenen Merkmalen einer demokratischen Bank, welche diese von herkömmlichen Banken unterscheidet - Sie finden es hier als PDF-Download.
Da viele am Projekt "Demokratische Bank" Interessierte Menschen auch viele Fragen dazu haben, finden Sie hier Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) als PDF-Download.
Informieren Sie Ihre Familie und Ihren Bekanntenkreis über das Projekt "Demokratische Bank"! Laden Sie dazu unser Informationsblatt herunter (hier als PDF-Download) und senden Sie es per e-Mail weiter oder drucken und verteilen Sie es!
VIELEN DANK!
Vereinsmitglied werden
Für alle die schon jetzt aktiv in den Regionen mitarbeiten oder die Bank als förderndes Mitglied unterstützen möchten, gibt es die Möglichkeit Mitglied im Verein zur Gründung und Förderung einer Demokratischen Bank zu werden.
Aktive Mitglieder (Mitarbeit im Projekt und Mitarbeit in den Regionen) sind mit Ihrer Vereinsmitgliedschaft gleichzeitig in der Generalversammlung der Demokratischen Bank stimmberechtigt.
Die Höhe des Mitgliedsbeitrags beträgt 15 Euro pro Kalenderjahr. Wir freuen uns, wenn Sie den Verein als ordentliches oder förderndes Mitglied unterstützen möchten! Antrag auf Vereinsmitgliedschaft zum Download.
Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular gescannt per Mail an: info(at)demokratische-bank.at oder postalisch an Martina Allmer: Vockenberg 121, 8223 Stubenberg.
VIELEN DANK!
Informiert bleiben
Derzeit befindet sich der Online-Auftritt der Demokratischen Bank im Aufbau und wird ständig weiter entwickelt. Um auf dem Laufenden zu bleiben oder sich zu beteiligen, füllen Sie bitte das nachstehende Formular aus und klicken auf "Senden".
*Zur Gründung einer Bank ist in Österreich ein Eigenkapital von fünf bis zehn Millionen Euro nötig. Diese Summe muss zur Gänze von AnteilhaberInnen (z.B. GenossenschafterInnen) aufgebracht werden. Sie können schon jetzt Anteile zeichnen, und damit MiteigentümerIn der Demokratischen Bank werden. Sobald die Demokratische Bank gegründet ist, wird Ihr Anteil eingebracht.
**Das Projekt "Demokratische Bank" entwickelt sich planmäßig. Nach der Konstituierung des Vereins und der Wahl des Vorstandes sind alle rechtlichen Vorraussetzungen geschaffen, das Projekt erfolgreich zu verwirklichen. Für die Umsetzung des Projekts brauchen wir die volle Unterstützung aller InteressentInnen und UnterstützerInnen in ideeller und materieller Form.
Wir bedanken uns jetzt schon sehr herzlich für Ihren Beitrag!
Unsere Kontoverbindung lautet:
HYPO TIROL Bank
Kto.: 30053216576
BLZ 57000
IBAN: AT985700030053216576
BIC: HYPTAT22
Support
Sie möchten das Projekt "Demokratische Bank" auch Ihren FreundInnen, Bekannten und KollegInnen näher bringen? Laden Sie sich hier die Unterschriftenliste als PDF herunter und senden Sie das ausgefüllte Dokument postalisch an
Martina Allmer
Vockenberg 121
8223 Stubenberg
oder gescannt an martina.allmer(at)demokratische-bank.at zurück!
VIELEN DANK!
Regionale Koordination in den Bundesländern
Regionalgruppe Vorarlberg
Lechner Mario, E-Mail: mario.lechner(at)demokratische-bank.at
Blog: http://dembav.wordpress.com/
Regionalgruppe Tirol/Osttirol
Loidl Gudrun, E-Mail: g.loidl(at)web.de
Konrad Andrea, E-Mail: makonrad(at)aon.at
Regionalgruppe Salzburg
Griesmayr Gottfried, E-Mail: gottfried.griesmayr(at)hotmail.com
Regionalgruppe Kärnten
Kluppenegger Ingun, E-Mail: i.kluppenegger(at)klufamily.at
Regionalgruppe Oberösterreich
- Linz, Wels, Steyr: Marik Renee, E‑Mail: renee.marik(at)liwest.at
- Steyr: Riedler Wolfgang, E-Mail: wolfgangriedler(at)hotmail.com
- Linz: Hanner Beppo, E-Mail: beppo-linz(at)gmx.at
- Gmunden: Wiltrud Fauler, E-Mail: demba.gmunden(at)gmail.com
Regionalgruppe Steiermark
Giselbrecht Andreas, E-Mail: andreas.giselbrecht(at)demokratische-bank.at
Regionalgruppe Niederösterreich/Wien Süd
Rijs Walter, E-Mail: rijs(at)aon.at
Regionalgruppe Weinviertel
Johannes Selinger, E-Mail: weinviertel(at)demokratische-bank.at
Pressespiegel
Profil Extra (PDF-Download)
Kurier
Die ungekürzte Printfassung finden Sie hier als PDF-Download.
Schwäbische Zeitung vom 24. Jänner 2011 (PDF-Download)
Pongauer Nachruchten vom 31. März 2011 (PDF-Download)
Kleine Zeitung vom 28. Oktober 2011 (PDF-Download)
Newsletter
Gegenwärtig wurden an alle InteressentInnen der Demokratischen Bank 11 Newsletter ausgesendet. Sie enthalten aktuelle Informationen zur Entwicklung der Demokratischen Bank.
Newsletter 1 der Demokratischen Bank zum Download (22. Juli 2010)
Newsletter 2 der Demokratischen Bank zum Download (06. September 2010)
Newsletter 3 der Demokratischen Bank zum Download (24. November 2010)
Newsletter 4 der Demokratischen Bank zum Download (3. Februar 2011)
Newsletter 5 der Demokratischen Bank zum Download (10. März 2011)
Newsletter 6 der Demokratischen Bank zum Download (14. April 2011)
Newsletter 7 der Demokratischen Bank zum nachlesen (26. Mai 2011)
Newsletter 8 der Demokratischen Bank zum nachlesen (21. Juli 2011)
Newsletter 9 der Demokratischen Bank zum nachlesen (1. September 2011)
Newsletter 10 der Demokratischen Bank zum nachlesen (24. Oktober 2011)
Newsletter 11 der Demokratischen Bank zum nachlesen (20. Jänner 2012)
Wenn auch Sie in Zukunft über die Entwicklungen der Demokratischen Bank informiert werden möchten, tragen Sie sich bitte in das oben stehende Formular ein und wählen (unter anderem) "Information".
Was bisher geschah: Eine kleine Projekt-Chronologie
16. Dezember 2008
Josef Ackermann fordert die Einrichtung einer „Bad Bank“ in Deutschland:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,596717,00.html
23. Jänner und 10. Februar 2009
Attac Österreich fordert die Einrichtung von „Good Banks“:
http://www.test.attac.at/6954.html
http://www.test.attac.at/7016.html
13. Februar 2009
Attac Österreich startet die Diskussion über eine „Demokratische Bank“. Sie wird vorerst 14 Monate dauern.
25. Februar 2009
Christian Felber fordert im „Standard“ eine „Bank des Vertrauens“:
http://derstandard.at/1234508016889/Christian-Felber-Eine-Bank-des-Vertrauens-Geld-als-oeffentliches-Gut
23. April 2010
Attac Österreich beschließt auf der AktivistInnenversammlung das „Projektpapier Demokratische Bank“ und ruft die Zivilgesellschaft auf, diese Bank zu gründen!
16. Juni 2010
„Kristallisationstreffen Demokratische Bank" in der Café Konditorei Meyer in Wien Währing. Danach geht es los. Ein Treffen reiht sich an das nächste.
11. Juli 2010
Bericht im „Kurier“ über das Projekt einer Demokratischen Bank: Artikel als PDF-Download
August 2010
Die Arbeitsstruktur entsteht. Acht Arbeitskreise bilden das Plenum - Ansicht hier als PDF-Download
September 2010
Der Visionsprozess führt zu einem ersten 10-Punkte-Papier - hier als PDF-Download
3. Oktober 2010
Kick-off-Event in Wien. 110 hochengagierte Menschen aus allen Bundesländern treffen sich, um die Arbeitskreise zu befüllen.
10. Oktober 2010
Habemus Verein. Genauer: Gründungs- und Förderverein für die Demokratische Bank. Hier sind die Statuten als PDF-Download
5. Dezember 2010
In einem sehr stimmigen und stimmungsvollen Prozedere vertiefen wir unsere gemeinsame Vision – rund 60 Personen nehmen an dem Prozess teil.
Außerdem wird der Vereinsvorstand gewählt - hier als PDF-Download
13. Jänner 2011
Die Organisationsstruktur des Projekts Demokratische Bank wird weiterentwickelt: Arbeitskreise & Teilprojektgruppen; Koordinierungskreis und Vereinsvorstand; geplant: Gesamtprojektkoordination
Februar 2011
Unsere gemeinsame Vision von der Demokratischen Bank wird beschlossen - hier das Visionspapier als PDF-Download
19./20. März 2011
Kick-off Bundesländerkoordinationen im Schloss Goldegg in Salzburg
April 2011
Regionalgruppen in den Bundesländern bilden und organisieren sich
Mai 2011
Die Vereinsmitgliedschaft für alle wird ermöglicht
August 2011
Beginn der Marktforschung in den Regionen
27. August 2011
Start des Strategieprozesses
September 2011
Weitere Ausarbeitung der Organisations- und Entscheidungsstruktur, Start des internen Newsletters
04. Oktober 2011
Erfolgreicher Abschluss des Strategieprozesses
"Als seit 20 Jahren tätiges Planungsbüro für Erneuerbare Energie begrüßen wir die Schaffung der Demokratischen Bank, um ökologisch-nachhaltige, regionale Projekte unter größtmöglicher Bürgerbeteiligung finanzieren zu können: Regionale Energie aus den Ressourcen der Region - finanziert durch regionale Geldmittel - errichtet durch und für die Menschen in der Region - das ist unser Anliegen."
Ing. Leo und Mag.a Ulli Riebenbauer, Büro für Erneuerbare Energie, Pinggau
"Demkratische Banken werden vielerorts auf lokaler Ebene wieder ihre Kernfunktionen erfüllen, und sich nicht an zerstörerischen Spekulationsblasen beteiligen; und es werden menschliche Kontakte gepflegt werden, in dem das Finanzsystem wieder den Menschen dient, und nicht das nächste verkaufte Produkt im Vordergund steht. Dadurch werden die Demokratischen Banken MultiplikatorInnen des Gemeinwohls sein!"
Wilhelm Zwirner, Geschäftsführer Attac Österreich
"Während meiner Tätigkeit als Marketingleiterin einer Bank erkannte ich wie die Mechanismen und Strategien der Finanz- und Bankwelt funktionieren. Die logische Alternative ist: Der Mensch - und nicht das Kapital - muß stets im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Wertschätzender Umgang mit MitarbeiterInnen und ehrliche, respektvolle, individuelle und kompetente Kommunikation im Umgang mit KundInnen sind mein zentraler Anspruch an die Vision „Demokratische Bank“.
"Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen." Albert Einstein
Natascha Thörmer, Kommunikationsfachfrau
Ich will gemeinsam mit einer Gruppe großartiger Menschen die Demokratische Bank gründen; ein Unternehmen in dem nach den Grundsätzen von Menschenwürde, Wertschätzung, Vertrauen und Transparenz gearbeitet wird.
Reinhard Mammerler, Mediator, Vater und Unternehmensberater
"Wir brauchen eine andere Bank, eine Bank die sich auf ihre Grundfunktionen besinnt, die Gelder nach sozialen und ökologischen Werten vergibt, die solidarisch arbeitet und so ein sozialeres und gerechteres Zusammenleben fördert. Die Demokratische Bank kann diese Bank sein, eine Bank für uns alle."
Clara Krug
M. Gandhi sagte: "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." - die Demokratische Bank wird als Vorbild für die Gesellschaft und vor allem auch für die Jugend wirken.
Wilhelm Kaipel, Seminartrainer
"Wenn es auf dieser Welt mehr Geld gibt denn je und trotzdem fast alles, was
die Menschheit wirklich bräuchte, angeblich schwer oder gar nicht
finanzierbar ist, dann läuft etwas katastrophal falsch. Das Instrumentarium
des herrschenden Systems hat sich als ähnlich wirkungsvoll erwiesen wie der
Aderlass als medizinisches Allheilmittel des Mittelalters - bloß mit
ungleich mehr Todesopfern. Deshalb unterstütze ich die Demokratische Bank."
Leo Lukas, Autor und Kabarettist